[buug-l] Wie am geschicktesten auf Linux-Homeverzeichnis unter MacOS X zugreifen?

Florian Cramer cantsin at zedat.fu-berlin.de
Son Dez 11 18:20:17 CET 2005


Ich suche nach einer guten Lösung, unter MacOS X auf mein
Linux-Homeverzeichnis zugreifen zu können, ohne die Dateirechte unter
Linux vom Standardwert 0600 lockern zu müssen. 

sshfs scheidet leider mangels Unterstützung unter OS X aus. Ausprobiert
habe ich stattdessen NFS, was - abgesehen von der kranken
Netinfo-Konfiguration unter OS X und mangelhafter
NFS-/Netzwerkunterstützung im Finder - auch funktioniert, jedoch mit
einer ärgerlichen Einschränkung:

Zwar benutze ich auf beiden Rechnern denselben Usernamen. Trotzdem sind
die numerischen User-IDs natürlich verschieden, und MacOS-Nutzer foo
kann unter nur dann auf die Dateien von Linux-Nutzer foo zugreifen, wenn
diese world-readable bzw. im Fall von Verzeichnissen world-executable
gesetzt sind.

Gibt es da einen Workaround? Z.B. die User-ID unter MacOS X auf
denselben Wert wie unter Linux zu setzen? [Was wohl nicht ohne
Netinfo-Hacks geht, da die OS X-Hauptnutzer offenbar nicht unter
/etc/passwd eingetragen sind?!] Oder empfiehlt sich eine ganz andere
Lösung als NFS? 

-F


(Was bei OS X auch nervt, ist, daß sich die ganzen Grafikeffekte und
gebürsteten-Alu-Widgets für VNC nicht abschalten lassen. Trotzdem
ist die Kombination von OSXvnc und xvnc4viewer nicht unpraktisch.)
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