[rohrpost] Virtuelle Konferenz & Kostenbeteiligung

Andreas Broeckmann abroeck@transmediale.de
Thu, 14 Mar 2002 15:05:06 +0200


hallo,
da ich diese diskussion mit angestossen habe, schnell ein paar antworten:

- ich denke, es ist voellig legitim, einen kostenbeitrag fuer solch eine
veranstaltung zu erheben, auch wenn sie im netz stattfindet; das laeuft
zwar der 'umsonst-kultur' des netzes zuwider und schliesst die offenheit
sonstiger online-diskussionen aus (aber das ist ja erfahrungsgemaess nicht
unbedingt ein nachteil ...), aber es wird ja auch fuer sonstige konferenzen
und diskussionsveranstaltungen IRL eintritt erhoben, warum dann nicht auch
hier; man wird sich daran wohl auch im netz zunehmend gewoehnen muessen.
(allerdings wird es auch hier so sein, ebenfalls wie IRL, dass diese
beitraege nur einen recht geringen teil der tatsaechlichen kosten
einspielen koennen.)

- es waere dennoch bedenkenswert, ob man ueber kurze zusammenfassungen
(eine art oeffentliches fenster) kontinuierlich ueber den verlauf der
diskussion berichten koennte (oder zB zugang geben zu den betreff-zeilen
der textbeitraege, nicht aber zu den texten selber), sodass auch
nicht-teilnehmer sich informieren koennen.

>Dennoch kommt aus dem Kreis derer, die kostenfrei
>teilnehmen, die Hauptkritik. Aus diesem Kreis heraus wurde auch der
>Zugang zur virtuellen Konferenz ver=F6ffentlicht. Dieser ist inzwischen
>wieder dicht.

- der hack von sb und die reaktion darauf war natuerlich vor allem vor dem
hintergrund einer diskussion ueber 'neue protestfomen in netz (neue
kommunikations- organisations- und mobilisierungsformen)' besonders
interessant ... das haette man, im nachhinein betrachtet, wahrscheinlich
doch etwas subtiler anfangen koennen ;-)

gruss,
-ab