[rohrpost] Bildungstagung: (Un-)Sichtbares und Medien

Guido Brombach guido.brombach@hattingen.dgb-bildungswerk.de
Mon, 09 Sep 2002 14:06:53 +0200


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   EINLADUNG ZU EINER BILDUNGSTAGUNG

(Un-)Sichtbares und Medien
BILD - SPRACHE - VERSTEHEN

Termin:
23.10.2002 bis 25.10.2002

Veranstalter:
DGB Bildungszentrum Hattingen und
Forschungsinstitut Arbeit, Bildung, Partizipation, Recklinghausen
in Kooperation

Veranstaltungsort und Anmeldung:
DGB Bildungszentrum Hattingen
Am Homberg 46-50
45529 Hattingen
fon 02324-508-0
fax 02324-508300

Am Ende dieses Mails finde Sie zu Ihrer schnellen Orientierung das 
Tagungsprogramm.

Unter http://www.hattingen.dgb-bildungswerk.de/vanst2002/ric_prgr.htm 
werden sukzessive weitere Infos zur Tagung bereitgestellt.
 


Ansprechpartner:
gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk.de


Inhalt der Tagung:
_________________________________________


Die Tagung handelt vom Umbruch von den Bildmedien (z.B. Fernsehen) zu 
den Computern. Dieser Umbruch war und ist in seiner Qualität und seinen 
Folgen umstritten. Die einen betonen, dass der Computer sich 
grundsätzlich von den Bildmedien unterscheide, nicht auf Bildern beruhe, 
sondern auf abstrakten Strukturen wie Texten, Links, Algorithmen und 
Schrift. Das gelte auch für Datennetze. Das Web z.B. sei ein 
'Schriftuniversum', dass die Dokumente im n-dimensionalen Raum anordne 
und durch Links vernetze, nicht mehr aber auch nicht weniger. Die 
'Gutenberggalaxis' stünde keineswegs vor ihrem Ende; ganz im Gegenteil, 
die Explosion der Schrift sprenge die Herrschaft der Bilder. Dagegen 
sprechen die Apologeten von Multimedia vom Ende der 'Gutenberggalaxis; 
Buchkultur und textbezogene Diskussionen verschwänden. Die Schrift 
verliere an Autorität und Macht. Sie sei ein beschränktes, restriktives 
System das Multimedia zu überwinden helfe. Hundertausende kommunizierten 
und kooperierten jetzt in Datennetzen, versammelt in grafischen, 
interaktiv und assoziativ zu nutzenden Umgebungen. Bilder gewännen 
gegenüber der Schrift an Bedeutung. Die Tagung soll diese Sichten und 
Zusammenhänge noch einmal ausführen und vor diesem Hintergrund die Frage 
der Bilder, der Schrift und der Wahrnehmung (auch aus der Perspektive 
unterschiedlicher wissenschaftlichen Disziplinen sowie der Kunst) 
reflektieren. Ziel ist es, zu überlegen welche praktische Perspektive 
sich daraus für die Medienentwicklung insbesondere aber für die 
Medienbildung ergibt.

 
Tagungsprogramm:
_____________________________________

MITTWOCH, 23.10.2002
Das algorithmische Bild - von der Repräsentation zur Partizipation
Peter Weibel, Karlsruhe

Das Konzept der aktiven Imagination und seine Relevanz für den Prozess 
politischer Deutung
Franz-Josef Röll, Darmstadt

Bilder als Katalysatoren
Gottfried Kerscher, Frankfurt

Körperbeziehungen und Visualität - Über den Wandel der Medien
Christina von Braun, Berlin (angefr.)


DONNERSTAG, 24.10.2002
Das schleichende Bildersterben - vom Ausbleichen der Filme zum Erhalt 
des verschwindenden Kulturguts
Rudolf Gschwind, Basel

Gibt es das 'digitale Bild'? - Das Digitale als das systematische 
Instrument des Vergessens Claus Pias, Weimar

Das Verhältnis zwischen den Bildnern und den Rechnern
Hartmut Winkler, Paderborn

Algorithmik und Ästhetik
Frieder Nake u. Susi Grabowski, Bremen


FREITAG, 25.10.2002
Technische Bilder entstehen aus dem Unsichtbaren
Wolfgang Coy, Berlin

Blinde Seher - Wahrnehmung von Wahrnehmung in der Geschichte der Kunst
Peter Bexte, Berlin


'Kommentator' der Tagung:
Hartmut Sörgel, Berlin


Zielgruppe:
_________________________________
alle Interessierten also auch Nichtgewerkschaftsmitglieder


Zeiten:
___________________________________
Anreise: Mittwoch, 23.10.2002 bis 13.00 Uhr
Beginn: Mittwoch, 23.10.2002 ab 13.30 Uhr
Ende:     Freitag, 25.10.2002 um 12.30 Uhr




Kostenbeteiligung:
_____________________________________
Erwerbstätige: 70 EUR (inkl. Übernachtung und Verpflegung)
Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner sind kostenfrei


Verantwortlich für Konzeption, Vorbereitung und Durchführung:
_______________________________________

Gerd Hurrle, DGB Bildungszentrum Hattingen
gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk,de

Franz-Josef Jelich, FIAB Recklinghausen
franz-josef.jelich@rz.ruhr-uni-bochum.de

Guido Brombach, DGB Bildungszentrum Hattingen
guido.Brombach@hattingen.dgb-bildungswerk.de


Viele Grüße
Guido Brombach



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       <font size="3"> EINLADUNG ZU EINER BILDUNGSTAGUNG<br>
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  </font><font size="2">(Un-)Sichtbares und Medien<br>
  BILD - SPRACHE - VERSTEHEN<br>
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  Termin:<br>
  23.10.2002 bis 25.10.2002<br>
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  Veranstalter:<br>
  DGB Bildungszentrum Hattingen und<br>
  Forschungsinstitut Arbeit, Bildung, Partizipation, Recklinghausen<br>
  in Kooperation<br>
 <br>
  Veranstaltungsort und Anmeldung:<br>
  DGB Bildungszentrum Hattingen<br>
  Am Homberg 46-50<br>
  45529 Hattingen<br>
  fon 02324-508-0<br>
  fax 02324-508300<br>
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  Am Ende dieses Mails finde Sie zu Ihrer schnellen Orientierung das Tagungsprogramm. 
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  Unter </font><a
 href="http://www.hattingen.dgb-bildungswerk.de/vanst2002/ric_prgr.htm"
 eudora="autourl"><font size="3" color="#0000ff"><u>http://www.hattingen.dgb-bildungswerk.de/vanst2002/ric_prgr.htm</u></font></a><font
 size="3"> werden sukzessive weitere Infos zur Tagung bereitgestellt.<br>
  </font><font size="2">&nbsp;<br>
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  <br>
  Ansprechpartner:<br>
  </font><font size="2" color="#0000ff"><u><a
 class="moz-txt-link-abbreviated"
 href="mailto:gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk.de">gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk.de</a><br>
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  </u></font><font size="2">Inhalt der Tagung:<br>
  _________________________________________<br>
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  Die Tagung handelt vom Umbruch von den Bildmedien (z.B. Fernsehen) zu den
 Computern. Dieser Umbruch war und ist in seiner Qualit&auml;t und seinen Folgen 
umstritten. Die einen betonen, dass der Computer sich grunds&auml;tzlich von den 
Bildmedien unterscheide, nicht auf Bildern beruhe, sondern auf abstrakten 
Strukturen wie Texten, Links, Algorithmen und Schrift. Das gelte auch f&uuml;r 
Datennetze. Das Web z.B. sei ein &#8216;Schriftuniversum&#8217;, dass die Dokumente im 
n-dimensionalen Raum anordne und durch Links vernetze, nicht mehr aber auch 
nicht weniger. Die &#8216;Gutenberggalaxis&#8217; st&uuml;nde keineswegs vor ihrem Ende; ganz 
im Gegenteil, die Explosion der Schrift sprenge die Herrschaft der Bilder. 
Dagegen sprechen die Apologeten von Multimedia vom Ende der &#8216;Gutenberggalaxis;
 Buchkultur und textbezogene Diskussionen verschw&auml;nden. Die Schrift verliere 
an Autorit&auml;t und Macht. Sie sei ein beschr&auml;nktes, restriktives System das 
Multimedia zu &uuml;berwinden helfe. Hundertausende kommunizierten und kooperierten 
jetzt in Datennetzen, versammelt in grafischen, interaktiv und assoziativ 
zu nutzenden Umgebungen. Bilder gew&auml;nnen gegen&uuml;ber der Schrift an Bedeutung. 
Die Tagung soll diese Sichten und Zusammenh&auml;nge noch einmal ausf&uuml;hren und 
vor diesem Hintergrund die Frage der Bilder, der Schrift und der Wahrnehmung 
(auch aus der Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlichen Disziplinen 
sowie der Kunst) reflektieren. Ziel ist es, zu &uuml;berlegen welche praktische 
Perspektive sich daraus f&uuml;r die Medienentwicklung insbesondere aber f&uuml;r die
 Medienbildung ergibt.<br>
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  Tagungsprogramm:<br>
  _____________________________________<br>
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  MITTWOCH, 23.10.2002<br>
  Das algorithmische Bild - von der Repr&auml;sentation zur Partizipation<br>
  Peter Weibel, Karlsruhe<br>
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  Das Konzept der aktiven Imagination und seine Relevanz f&uuml;r den Prozess
politischer Deutung<br>
  Franz-Josef R&ouml;ll, Darmstadt <br>
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  Bilder als Katalysatoren<br>
  Gottfried Kerscher, Frankfurt <br>
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  K&ouml;rperbeziehungen und Visualit&auml;t - &Uuml;ber den Wandel der Medien<br>
  Christina von Braun, Berlin (angefr.)<br>
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  DONNERSTAG, 24.10.2002<br>
  Das schleichende Bildersterben - vom Ausbleichen der Filme zum Erhalt des
 verschwindenden Kulturguts<br>
  Rudolf Gschwind, Basel<br>
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  Gibt es das &#8216;digitale Bild&#8217;? - Das Digitale als das systematische Instrument 
des <i>Vergessens </i>Claus Pias, Weimar<br>
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  Das Verh&auml;ltnis zwischen den Bildnern und den Rechnern<br>
  Hartmut Winkler, Paderborn<br>
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  Algorithmik und &Auml;sthetik<br>
  Frieder Nake u. Susi Grabowski, Bremen<br>
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  FREITAG, 25.10.2002<br>
  Technische Bilder entstehen aus dem Unsichtbaren<br>
  Wolfgang Coy, Berlin<br>
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  Blinde Seher - Wahrnehmung von Wahrnehmung in der Geschichte der Kunst<br>
  Peter Bexte, Berlin<br>
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  &#8216;Kommentator&#8217; der Tagung:<br>
  Hartmut S&ouml;rgel, Berlin<br>
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  Zielgruppe:<br>
  _________________________________<br>
  alle Interessierten also auch Nichtgewerkschaftsmitglieder<br>
 <br>
  <br>
  Zeiten:<br>
  ___________________________________ <br>
  Anreise: Mittwoch, 23.10.2002 bis 13.00 Uhr <br>
  Beginn:<x-tab>&nbsp;</x-tab>Mittwoch, 23.10.2002 ab 13.30 Uhr<br>
  Ende:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freitag, 25.10.2002 um 12.30 Uhr<br>
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  Kostenbeteiligung:<br>
  _____________________________________<br>
  Erwerbst&auml;tige: 70 &#8364; (inkl. &Uuml;bernachtung und Verpflegung)<br>
  Sch&uuml;ler, Studenten, Arbeitslose und Rentner sind kostenfrei<br>
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  Verantwortlich f&uuml;r Konzeption, Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung:<br>
  _______________________________________<br>
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  Gerd Hurrle, DGB Bildungszentrum Hattingen<br>
  </font><font size="2" color="#0000ff"><u><a
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 href="mailto:gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk,de">gerd.hurrle@hattingen.dgb-bildungswerk,de</a><br>
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  </u></font><font size="2">Franz-Josef Jelich, FIAB Recklinghausen<br>
  </font><font size="2" color="#0000ff"><u><a
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 href="mailto:franz-josef.jelich@rz.ruhr-uni-bochum.de">franz-josef.jelich@rz.ruhr-uni-bochum.de</a><br>
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  </u></font><font size="2">Guido Brombach, DGB Bildungszentrum Hattingen<br>
  </font><font size="2" color="#0000ff"><u><a
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 href="mailto:guido.Brombach@hattingen.dgb-bildungswerk.de">guido.Brombach@hattingen.dgb-bildungswerk.de</a><br>
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</u><font color="#000000"><big>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>
Guido</big></font></font> Brombach<br>
 
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