[rohrpost] Freie Software in Brasilien

Armin Medosch armin at easynet.co.uk
Sam Mar 22 09:48:55 CET 2008


Gilberto Gil: Neue Ideen mit freier Software
In Brasilien ist freie Software Chefsache. Präsident Luiz Inacio Lula da
Silva und Kulturminister Gilberto Gil nutzen Linux und das Internet
dazu, die Kultur des größten lateinamerikanischen Staates systematisch
zu fördern. 

Am Ostersonntag, dem 23. März 2008, hören Sie um 22.30 Uhr im
Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" den folgenden Beitrag: 
Parallel zur Ausstrahlung der Sendung auf ORF Oe1 kann der Beitrag auch
als Live Stream gehoert werden.

http://oe1.orf.at/

Es ist eine Art Kulturrevolution. Überall auf der Welt interessieren
sich Regierungen und Verwaltungen für das freie Betriebssystem Linux
sowie freie und Open-Source-Software - aus Gründen der Kostenminimierung
und Effizienzsteigerung.

Doch nur in Brasilien wurde freie Software zur Chefsache des
Kulturministers erklärt. Seit 2003 ist Gil Kulturminister in der
Regierung. Gil, weltbekannter Musiker der Schule des Tropicalismo -
derselben Richtung zugezählt werden neben ihm u. a. Gaetano Veloso und
Maria Bethania -, ist der charismatische Kopf einer Kampagne zur
Überbrückung der digitalen Kluft mittels freier Software und
Copyleft-Lizenzen von Creative Commons.

Brücken der Kultur
Das von ihm angeregte Programm "Pontos de Cultura" bringt Linux in die
Slums der Großstädte und Breitband-Internet mittels Satellit in die
entlegensten Regionen des brasilianischen Hinterlandes. Etwa 600 digital
aufgerüstete Kulturzentren gibt es bereits, im Verlauf der zweiten
Amtsperiode von Gils Chef Lula da Silva sollen es noch viele mehr
werden.

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http://futurezone.orf.at/tipps/stories/265008/