[rohrpost] Bozen 17. November 2006 : Seminar *Die klingende Stadt*

Holger Schulze schulze at udk-berlin.de
Die Nov 7 15:41:50 CET 2006


fyi ,

holger schulze








   DIE KLINGENDE STADT

   Weiterbildungs-Seminar.
   Die Wahrnehmung und Gestaltung der Klänge in der Stadtplannung.



Das Seminar *Die klingende Stadt* findet am 17. November in Bozen
statt, im Festsaal des Rathauses Bozen (Gumergasse 7).

Das Treffen richtet sich an Architekten, Stadtplaner,
Landschaftsplaner, Designer, Musiker, Künstler, aufgeschlossene
politische Persönlichkeiten und die Stadtbewohner.



Es will Überlegungen zur Integration des Klangsaspektes in die
Stadtplanung anregen, um zu einer qualitativen Verbesserung der
Stadräume in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung beizutragen.

Das Seminar *Die klingende Stadt* befasst sich mit Fragen zur Rolle
des Klangs in der gebauten Umgebung, zur Methodologie des Hörens, zur  
Klangidentität in der Beziehung zwischen Räumen und der Rezeption der  
Bewohner, zu den Beduerfnissen und Wünschen der Bewohner auf diesem  
Gebiet, zur Auswertung und  kritischen Interpretation der
Klangeigenschaften in einem Gebiet, und  zu  Planungskriterien, die
den klanglischen Aspekt hervorheben.



Organisiert vom Italienischen Nationalinstitut für Stadtplanung und   dem
Forum Klanglandschaft.

In Zusammenarbeit mit dem 32. Festival Zeitgenössischer Musik.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Simultanübersetzung






      Seminarprogramm



9.00 Uhr Begrüßungen

9.15 Uhr Einführung

9.30 Uhr Erster Teil:

1.Der Klang der Stadt. Die Wahrnehmung der Stadträume durch den Klang.

*Die Untersuchungen zur Klanglandschaft.*
Kurzer historischer und methodologischer Überblick.
Albert Mayr - Musiker und  Koordinator  für Italien des Forum
Klanglandschaft. - Florenz

*Umwelt, Milieu und Klanglandschaft.*
Drei Beziehungsarten mit der Klangwelt.
Pascal Amphoux - Architekt und Mitarbeiter des *Centre de recherche
sur l'espace sonore et l'environnement urbain* (CRESSON), Universität.   -
Grenoble

*Siehst Du noch oder hörst Du schon?*
KlangOrte im urbanen Raum.
Guenter Olias - Iniziator des *klangforums brandenburg* und
Koordinator für Deutschland des Forum Klanglandschaft. - Potsdam

*Projekte in Südtirol zum akustischen Umweltschutz.*
Zwei Beispiele: die Eisenbahn und die Strasse.
Georg Pichler - Amt für Luft und Lärm (APPA). - Bozen



14.30 Uhr Zweiter Teil:

2.Klangbezogene Stadtplanung. Stadtbezogene Klangplanung.

*Die Klänge der Stadt.*
Vorstellung des vor kurzem beendeten Forschungsprojekts *Agorafonia*
über die Klänge von Catania.
Stefano Zorzanello - Musiker und Initiator der Forschungsgruppe
*Sicilian Soundscape Research Group? (SSRG)* Catania

*Analyse, Organisation und Gestaltung der Klänge im städtischen Raum.*
 Drei Aktionsformen in der städtischen Raum - Zeit
Pascal Amphoux - Architekt und Mitarbeiter des *Centre de recherche
sur l'espace sonore et l'environnement urbain* (CRESSON), Universität
Grenoble

*Ceresiosaurus, Desailopontés, Runninghami.*
Drei Projekte.
Pascal Amphoux - Architekt und Mitarbeiter des *Centre de recherche
sur l'espace sonore et l'environnement urbain* (CRESSON), Universität
Grenoble

*Bewegung.*
Einige Überlegungen zum Klangdesign von Städten.
Detlev Ipsen - Stadt- und Regionalsoziologe am Fachbereich für
Architektur, Stadtplannung und Landschaftplannung der Universität Kassel


Abschluss


Projekt und Koordination: Valeria Merlini.
In Zusammenarbeit mit Albert Mayr und Carlotta Polo.



Informationen:

INU-BZ ++39. 0471. 981616
Dantestr. 20   39100- Bozen









--------------------------------------------------
Dr. phil. Holger Schulze

Gastprofessor Klanganthropologie und Klangökologie
Leiter des Studiengangs


Sound Studies - Akustische Kommunikation
Universität der Künste Berlin
Postfach 120544
D-10595 Berlin

Besucheranschrift:
Lietzenburger Straße 45
10789 Berlin (Wilmersdorf)
Raum 312

Tel. +49 30 3185 2127
Mobil +49 179 1269 885
Fax +49 30 3185 2530

mailto:schulze at udk-berlin.de
http://www.udk-berlin.de/soundstudies



»Hörsamkeit eines Raumes
 ist ganz allgemein
 die Eignung eines Raumes
 für bestimmte Schalldarbietungen.

 Gute Hörsamkeit eines Raumes
 für Sprachdarbietungen besagt
 z.B., dass ohne Benutzung
 elektroakustischer Verstärkung
 eine gute Sprachverständlichkeit
 an allen Plätzen des Raumes
 gewährleistet ist.«

 (Michael Dickreiter)